Grundschule Traberweg - Ganztagsschule

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Grundsätze unserer Pädagogik

Das Lernen in unserer Ganztagsschule
Eine gute Ganztagsschule übernimmt nicht nur die Verantwortung für ihr Kind in Bezug auf das „schulische Lernen“. Das Kind muss in seiner Gesamtheit betrachtet werden. Was benötigt also ein Kind, damit es gute Lernfortschritte macht aber auch all die anderen Dinge lernen kann, die es benötigt, um gut in den weiterführenden Schulen zu bestehen? Diese Frage steht im Mittelpunkt unseres pädagogischen Handelns.

Die Kinder unserer Schule werden durch erfahrene Lehrkräfte unterrichtet. Sie sind spezialisiert auf die Fächer Mathematik, Deutsch, Englisch, Sport, Sachunterricht, Religion. Die meisten Lehrer haben bereits mehrere Klassen durch die Grundschulzeit geführt.

Ein Sonderpädagoge unterstützt uns bei der inklusiven und differenzierten Pädagogik. Leistungsstarke Kinder bekommen in Profikursen zusätzliche Angebote. Benötigt ein Kind Unterstützung beim Lernen, erhält es diese zusätzlich durch entsprechend ausgebildete Lehrer oder Lerntherapeuten.
Jedes Kind wird individuell betrachtet.

In der Entwicklung zur Ganztagsschule haben wir Veränderungen vorgenommen:

  • Die Ganztagsschule hat die Aufgabe, alle  Kompetenzen der Schüler im Blick zu haben. Die aus dem Vormittag müssen ergänzt werden, genauso müssen für weitere Kompetenzen Angebote bereit stehen.
  • Die Kinder müssen über Angebote selbst entscheiden können. Sie sollen sich auch entspannen dürfen, sich mit Freunden treffen und Angebote ihrer Neigung wahrnehmen können. Kinder haben das Recht auf diese Entscheidungsmöglichkeiten. 
  • Untersuchungen haben ergeben, dass der Bewegungsanteil in Ganztagschulen mit Hausaufgabengruppen viel zu gering ist.

Die klassischen Hausaufgaben sind nicht mehr zeitgemäß.
Die Gründe dafür sind:

  • Früher saßen 23 Kinder 30 bis 45 Min am Nachmittag in einem Klassenraum und wurden von einem Erzieher betreut. Das Problem:
    Einige Kinder waren schnell fertig, andere brauchten Hilfe, andere mussten anderweitig beschäftigt werden. Kinder sollten sich nach dem Essen jedoch bewegen und sich Angebote noch ihren Neigungen aussuchen können.
  • Die Kontrolle der „Hausaufgaben“ am Vormittag durch den Lehrer kostet Unterrichtszeit, die effektiver genutzt werden kann.
  • „Sanktionierung“ der Kinder, die die Hausaufgaben nicht vollständig gemacht hatten bzw. Rückmeldung an die Eltern fördern nicht das Lernen.

Das Lernen findet jetzt in einer veränderten und differenzierteren Form statt:

  • Der Unterricht hat sich geändert: Vermehrt werden Übungszeiten mit eingeplant.
  • Die Kinder können am Nachmittag in der Schule üben. Hierfür wird ihnen in Absprache Raum und Zeit gegeben.
  • Die Übernahme der Verantwortung für das Lernen und Üben wird mit den Kindern besprochen. Dieses ist ein hohes Ziel und wenn es gelingt, ist es sehr langanhaltend (lebenslanges Lernen).
  • Die Eltern können und sollten ebenfalls Verantwortung für das Lernen und Üben übernehmen. Hier bekommen sie von den Lehrern Informationen, was und wie geübt werden kann.
  • Die Kinder werden individualisierter betrachtet. D.h. nicht die ganze Klasse muss ein entsprechendes Niveau erreichen, sondern jeder Schüler nach seinem eigenen Niveau. Das bedingt auch unterschiedliche Absprachen mit den Eltern und Erziehern.
  • Das rein „schulische Lernen für Grundschüler in den Klassen 1-3 sollte nach 5 Stunden beendet sein sollte. Das ist für viele Kinder schon Schwerstarbeit. Alle weiteren verbindlichen Lernarrangements gehen zulasten anderer Kompetenzen. Spielen, toben, mit Freunden sich verabreden können gehören ebenso zur ganzheitlichen Entwicklung eines Grundschülers.
  • Am Nachmittag sollte Zeit und Raum gegeben sein, selbstbestimmt interessante Dinge machen zu können. Verpflichtende Lernzeiten (eh. Hausaufgaben) sind durch offene Lernangebote ersetzt worden.
    Das ist einer der wichtigsten Schlüssel für ein qualifiziertes Ganztagskonzept.

Was bedeutet es für Sie, wenn Sie mit Ihrem Kind lernen möchten?

  • Auch zu Hause darf und sollte natürlich geübt werden.
  • Was geübt werden kann und sollte erfahren Sie durch das Klassenlehrer/innen-Team an unseren beiden Lernentwicklungsgesprächen oder zu anderen Terminen. Wenn Sie etwas zu Hause üben, wird es nicht von den Lehrern kontrolliert. Für das Üben zu Hause übernehmen Sie die Verantwortung!
  • Das was ihr Kind zu Hause übt, wird auf Ihr Kind abgestimmt Nicht jedes Kind braucht dasselbe zu üben.
  • Sie bestimmen auch die Zeit, wann Sie mit Ihrem Kind üben möchten. Das kann in der Woche, am Wochenende oder einfach dann sein, wenn Sie Zeit haben. Nach einem Ganztag, wenn Ihr Kind 8 Stunden in der Schule sich aufgehalten hat, möchten wir Sie nicht zwingen abends mit Ihrem Kind zu arbeiten.

Allgemein gilt: Lesen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, schreiben Sie Briefe oder üben Sie spielerisch das 1x1. Gestalten Sie das Lernen mit Freude. Wir unterstützen Sie!

Aktuelle Termine & Infos

Die aktuellen Termine
können Sie unserem Kalender
entnehmen und per Link direkt
in Ihren (Google-)Kalender
eintragen. 

Die Vorschule bietet sich als Praxispartner für Praktikanten (m/w) an.
Voraussetzungen: Im Studium der Sozialpädagogik / Kindheitspädagogik oder in der Erzieherausbildung.
Anfragen über das Kontaktformular.

Termine

Weihnachtsbasteln mit Eltern
am Freitag, d. 8.12.17.
Beginn 15 Uhr.

Der erste Ferientag der Weihnachtsferien
ist der Freitag, 22. Dezember 2017!
Die Schule beginnt wieder am
Montag, d. 8. Januar 2018.

Ihnen und Ihrer Familie ein Schönes Weihnachtsfest.
Kommen Sie gut ins neue Jahr!
Grüße vom Kollegium Ihrer Schule.

Schulflyer

Hier können Sie unseren Schulflyer herunterladen.

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